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Investitionsanlage Solarpark Spanien  
Geschrieben von Heiko am Dienstag, 10. April 2007

aktuelle News Große Solarparks werden am spanischen  Photovoltaikmarkt zunehmend als Investitionsanlagen  angesehen. Dies geht aus den Ergebnissen einer aktuellen EuPD Research-Studie www.eupd-research.com zum spanischen  Photovoltaikmarkt 2006/07 hervor. Banken bieten bereits erste  Investitionskonzepte an, die es Käufern ermöglichen Anteile eines  Solarparks zu erwerben.

Heike Uhlemann, Projektleiterin der Studie bestätigt, dass Marktexperten eine Zunahme von Investitionskonzepten erwarten, zum Beispiel in Form von Investmentfonds. Freiflächenanlagen vorn, private Dachanlagen mit geringer Rendite Vor allem im Bereich von Freiflächenanlagen ist laut den befragten Marktteilnehmern starkes Wachstum zu erkennen. Die hohe Anzahl verfügbarer Freiflächen sowie die bisherige politische Förderung von mittleren Anlagengrößen mit Leistungen von bis zu 100 Kilowatt treibt auch die Verbreitung von Solargärten voran. Diese bestehen aus vielen einzelnen Photovoltaik-Anlagen. "Wenn das Dekret, so wie es jetzt im Gespräch ist, übernommen werden sollte, wird der Trend weiterhin zu anderen Anlagen wie beispielsweise Freiflächenanlagen gehen", so Uhlemann. Das Geschäft mit privaten Dachanlagen verlief dagegen bisher wenig Erfolg versprechend. Der benötigte Aufwand für die Installation wird durch die relativ geringe Rendite nicht aufgehoben. Uhlemann sieht unter gleichbleibenden Bedingungen daher kaum Zukunft für diesen Sektor. Bürokratische Hürden und hohe Preise behindern das Wachstum Die Studie zeigt mehrere Hürden für die Weiterentwicklung des spanischen Marktes auf. Die Befragten gaben in diesem Zusammenhang die hohe Anzahl an Genehmigungen und Lizenzen an, die bis zum Bau einer Solarenergie-Anlage notwendig sind. Demnach können acht bis 14 Monate zwischen dem Antrag auf Bau und der tatsächlichen Installation einer Anlage liegen. Darüber hinaus sind Photovoltaik-Anlagen laut den Studienautoren um rund 20 Prozent teurer als am deutschen Markt. Die steigende Nachfrage in Spanien sowie hohe Siliziumpreise wären in den vergangenen zwei Jahren für den Preisanstieg verantwortlich gewesen. Die Beseitigung der bürokratischen und rechtlichen Hürden könnte das neue Dekret zur Förderung von Solarenergie ermöglichen. Dieses soll innerhalb der nächsten Wochen verabschiedet werden. Der aktuelle Entwurf beinhaltet unter anderem eine neue Vergütungskategorie für den Einspeisetarif von Solarstrom. Anlagen mit einer Größe von 100 Kilowatt bis zu zehn Megawatt sollen demnach mit 41,7 Cent gefördert werden. "Die weitere Entwicklung ist abhängig von der Verabschiedung des neuen Dekrets. Ich gehe davon aus, dass das Dekret verabschiedet und der Markt 2007 kräftig zulegen wird", erläutert Uhlemann. Im vergangenen Jahr änderte sich auch die Distributionsstruktur am spanischen Markt. Während 2005 der Großteil der befragten Installateure Solarmodule direkt bei den Herstellern bezog, konnte 2006 eine Verschiebung hin zu Zwischen- und Großhändlern beobachtet werden. Dies führen die Studienautoren auf die steigende Anzahl von Distributoren und All-Rounder-Unternehmen zurück, die im Bereich Solarenergie die gesamte Dienstleistungspalette anbieten. Modulhersteller profitierten durch die Ausweitung der Produktionskapazitäten ebenfalls von der positiven Marktentwicklung. Der Bau einer neuen Siliziumfabrik wird bereits geplant. 2006 betrug die neu installierte Photovoltaikleistung in Spanien rund 50 Megawatt.

Lesen Sie dazu auch: Solarenergie in Spanien spätestens 2010 konkurrenzfähig

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Investitionsanlage Solarpark Spanien

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